Fuji X-T1

August 03, 2015  •  Kommentar schreiben
Foto: fujifilm.com
 
Wenn man mal eine Ganztags-Hochzeitsreportage fotografiert hat, dann weiss man, was man am Ende geleistet hat und das meine ich nicht nur im fotografischen Sinne, sondern vor allem körperlich. Egal, ob im Sommer oder Winter, am Ende des Tages ist man nicht nur einen halben Marathon gelaufen, sondern hat auch einiges an Gewichten geschleppt und gestemmt.
So eine Fotoausrüstung ist nicht gerade leicht - immerhin besteht die Ausrüstung zum größten Teil aus Glas und Aluminium - und wenn man keinen Assistenten hat, der einem das ganze Zeug hinterher trägt, muss man das natürlich alles selber schleppen. 
 
Aus diesem Grund entscheiden sich viele Fotografen, ihre Ausrüstung zu reduzieren und auf leichtere und kleinere Modelle umzusteigen. Seit der Veröffentlichung der ersten spiegellosen Kameras (Systemkameras) hat sich viel getan und die kleinen Geräte, die nur die Hälfte oder weniger wie z.B. meine Nikon D810 wiegen, haben mächtig aufgeholt. Früher oft belächelt, stehen die Kleinen den Großen heute noch in kaum etwas nach. Einen echten Ersatz können sie noch nicht leisten, aber man muss sich früh genug damit beschäftigen und sein eigenen Erfahrungen machen.
 
Vor zwei Jahren habe ich mir eine Fuji X-E1 gekauft. Mehr aus Neugierde und als kleine Reisekamera für „immerdabei“ und doch kam diese Kamera immer öfter zum Einsatz und hat sich echt bewährt. Heute darf ich eine weitere Fuji in die Familie aufnehmen. Die Fuji X-T1 ist etwas mehr als nur der große Bruder der X-E1 und richtet sich vor allem an die Profis. Alternativ hatte ich natürlich die Sony Alpha Serie im Auge, die sogar mit einem 35mm Kleinbildsensor auftrumpfen kann. Am Ende habe ich mich für die Fuji entschieden. Nicht nur, weil ich schon die X-E1 in der Kameratasche hatte, sondern vor allem aufgrund der großartigen Objektivauswahl. 
 
Mit der X-E1 hatte ich ein 18mm f2 (27mm Kleinbildäquivalent) Objektiv gekauft und mit der X-T1 ein Allroundobjektiv mit 18-135mm f3.5-5.6 (27-202.5mm Kleinbildäquivalent) und das 35mm f1.4 (52,5mm Kleinbildäquivalent). Mit dieser Auswahl kann man schon gut arbeiten. Um die Fuji auf den nächsten Hochzeiten schonmal als Zweitkamera zu testen, wird noch das überragende 56mm f1.2 (85mm Kleinbildäquivalent) benötigt. 
 
Ich bin gespannt, ob die Fuji meine Erwartungen erfüllen wird. Das letzte Wochenende konnte ich schonmal nutzen, um die Kamera bei diversen Shootings einzusetzen und an ihre Grenzen zu treiben. Wir testen noch.
 
Jetzt ein paar Bilder für euch.
 

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